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Definition und Anwendung

Mit diesem Begriff (Mikro-Pfähle) werden Pfähle mit kleinen Durchmessern leichter und mittlerer Tragfähigkeit bezeichnet. Diese Technik ersetzt die klassischen Betonfundamente. Die Grundidee ist es, diese Pfähle mit leichten und kleinen, einfach zu handhabenden Werkzeugen einzubauen. Sie werden überall dort verwendet, wo die traditionelle Technik unpassend ist: Stütz-Arbeiten, Verstärkung, Panzerung, Schlepparbeiten, bei von Dämmen verursachten Durchbiegungen, bei negativem Reibungswiderstand.

MERKMALE

  • Üblicher Durchmesser zwischen 100 und 200 mm
  • Bohrung aller Arten von Boden oder Materialien (Fels, Wand), rohrförmig oder nicht, im klaren Wasser oder Schlamm, je nach Bedarf.
  • Beliebige Neigung.
  • Die Zug- oder Druckkraft umfasst in der Regel zwischen 50 und 300 kN, mobilisiert mit Hilfe von Metallrohren, Balken, Schienen, mehreren Stangen. Am meisten werden geschmolzene Stahlpfähle verwendet, was die Anschaffungskosten reduziert.
  • Armatur geschützt mit Fugenmasse, Mörtel, Mikrobeton, die mit Hilfe der Gravitationskraft oder Einspritzung zugeführt werden.

 

PFÄHLE E.M. (E: Einspritzung M: Metall)

Die Abdichtung erfolgt mit Einspritzung, was dem Pfahl einer Kapazität von bis zu 2000 kN entspricht.